Michael Hofstetter

… dirigiert an vielen renommierten Opernhäusern, bei Orchestern und Festivals: Dazu zählen unter anderem die Bayerische, die Hamburgische, die Hannoversche, die Stuttgarter und die Berliner Staatsoper, fernerhin die Komischen Oper Berlin, das Theater an der Wien, die Royal Opera Copenhagen, das Gran Teatre del Liceu Barcelona, Den Norske Opera Oslo, die Welsh National Opera und die English National Opera sowie die Canadian Opera Company Toronto, außerdem die Salzburger Festspiele, die Schubertiade Hohenems, das Bachfest Leipzig und die Chapelle Royal de Versailles. Zukünftige Engagements führen ihn unter anderem wieder zum Noord Nederlands Orkest, zur styriarte Graz und an die Königliche Oper Kopenhagen.

 

Der gebürtige Münchner begann seine Karriere an den Theatern in Wiesbaden (Kapellmeister) und Gießen (Generalmusikdirektor) und war außerdem Professor für Orchesterleitung und Alte Musik an der Universität Mainz.

 

Als Chefdirigent prägte er von 2005 bis 2012 die Ludwigsburger Schlossfestspiele durch Aufführungen und Ersteinspielungen wenig bekannter Werke von Salieri, Gluck, Cimarosa und Hasse sowie einer Welturaufführung von E.T.A. Hoffmann. Zuletzt feierte die Presse hier seine Aufführungen von Verdi und Wagner auf Originalklanginstrumenten. Von 2006 bis 2013 Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters, erarbeitete Michael Hofstetter Uraufführungen unter anderem von Werken der Komponisten Moritz Eggert, Fazil Say und Helmut Oehring. Seit Herbst 2012 ist er erneut Generalmusikdirektor des Stadttheater Giessen sowie Chefdirigent des recreation Grosses Orchester Graz und des neugegründeten styriarte Festspiel-Orchesters.

 

Michael Hofstetter machte sich ebenso einen Namen durch die mehrjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Herbert Wernicke am Theater Basel. Ihr mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnetes letztes gemeinsames Projekt »Actus Tragicus«, eine szenische Umsetzung von sechs Bachkantaten, war unter anderem 2009 beim Edinburgh International Festival zu sehen.

 

Im Fachmagazin »Opernwelt« wurde Michael Hofstetter in der jährlichen Kritikerbefragung mehrmals als 'Dirigent des Jahres' nominiert; zuletzt 2011 mit seiner Produktion von Hasses »Didone Abbandonata« am Prinzregententheater München und 2013 für seine Leistungen als Generalmusikdirektor in Gießen. Für sein Engagement im Bereich Operette erhielt er die Robert-Stolz- Medaille, seine Arbeit bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen wurde mit dem Horst-Stein-Preis gewürdigt.

 

Zahlreiche CDs wurden unter seiner musikalischen Leitung bei OehmsClassics sowie bei den Labels cpo, Orfeo, Deutsche Grammophon, SONY und Virgin Records veröffentlicht. Die CD »Rossini: Arien und Ouvertüren« erhielt 2008 den »Orphée du meilleur interprète« der Académie du Disque Lyrique Frankreich, die CD »Hasse reloaded« wurde in die Bestenliste 2012 der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.